Bauen

Ich setze mich für eine Reduzierung der Bauprojekte in Oberursel ein und möchte das Wachstum bremsen. Wir müssen aber auch so ehrlich sein und sagen, dass die nächsten Jahre von Baustellen geprägt sein werden.

Wir müssen die notwendige Konsolidierung der Infrastruktur vornehmen. Kita-Plätze, Schule, aber auch ÖPNV und Verkehr müssen an diese Entwicklungen angepasst werden.

Bei der Bebauung des Camp King hat eine CDU-Mehrheit in Magistrat und Stadtverordnetenversammlung dafür gesorgt, dass ZUERST die Infrastruktur und erst DANACH die Wohnungen gebaut wurden. Genau zu diesen Verhältnissen will ich wieder zurück.

Verkehr

Ich setze mich dafür ein, dass die Anbindung der Nassauer Straße an die Weingärtenumgehung in der nächsten Legislaturperiode zu einem abschließenden Beschluss vorangebracht wird.
Eine Umsetzung dieses wichtigen und für die Innenstadt zentralen Verkehrskonzeptes hat erhebliche Bedeutung für den Verkehrsfluss in Oberursel.

Ich möchte Oberursel Fahrrad- und Fußgängerfreundlicher gestalten, dabei aber den motorisierten Individualverkehr nicht aus dem Blick verlieren. Wo es rechtlich möglich ist, strebe ich eine Rücknahme der Temporeduzierungen auf den Hauptverkehrsstraßen an.

Wald und Grünflächen

Der Oberurseler Stadtwald liegt mir am Herzen. Wenn ich mit meiner Frau Spaziergänge im Wald mache, blutet mir das Herz, wenn man die freien Flächen mitten im Wald sieht. Hier ist eine gute Planung, wie man den Wald im Zuge der Klimaveränderungen zukunftssicher macht wichtig. Sollte der Wald auch die nächsten Jahre so leiden und weiter absterben, geht nicht nur ein Naherholungsgebiet kaputt, auch wird die Wasserknappheit in den Sommern damit verschärft, da der Regen nicht mehr gehalten wird und langsam versickern kann, sondern dann an der Oberfläche abfließt.

Das innerstädtische Grün ist für die Stadt immens wichtig. Innerstädtisches Grün sorgt dafür, dass die Menschen durchatmen können und trägt erheblich dazu bei, dass die Städte nicht weiter überhitzen. Durch die Erhaltung von Frischluftschneisen schaffen wir eine gute Durchlüftung in den immer heißer werdenden Sommern.

Kitas und Betreuung

In Oberursel fehlen Kita- und Betreuungsplätze.
Familien müssen die Möglichkeit haben, entsprechend der familiären Voraussetzung ihre Kinder in Betreuung geben zu können. Hier fehlt in Oberursel, auch auf Grund der Neubauprojekte, eine ausreichende Anzahl an Betreuungsplätzen. Wir müssen versuchen für die Familien Rahmenbedingungen zu schaffen, die es möglich machen, in einem näheren Umkreis auch einen geeigneten Betreuungsplatz zu finden.

Eltern dürfen nicht zittern, ob ihr Kind eine qualitativ hochwertige, zuverlässige Betreuung erhält, und vielleicht gezwungen werden, die Wiederaufnahme ihrer Berufstätigkeit aufzugeben oder zu verschieben. Ob KiTa oder Tagesmutterbetreuung, wir müssen hier mehr für unsere Familien tun.

Finanzen

Ich stehe für eine solide Haushaltspolitik.
Wir haben mit dem Gefahrenabwehrzentrum, dem Umbau des Wertstoffhofes beim BSO, der Kläranlage und der Rathaussanierung in den kommenden Jahren zwingende Projekte mit einem Hauhaltsvolumen von über 50 Millionen Euro zu stemmen. Gleichzeitig kämpfen wir mit Mindereinnahmen im Zuge der Corona-Pandemie. Hier muss genau geschaut werden, was wir wie umsetzen können.

Die Stadtverordnetenversammlung hat am 03.09.2020 die Ausschreibung und Umsetzung der ersten Bauphase der Sanierung des Rathauses zugestimmt. Mit der nach Bauphasen bedingten Ausschreibung und Umsetzung ist ein guter Kompromiss gefunden worden, so dass die nächsten Bauphasen entsprechend der Haushaltslage und Dringlichkeit angegangen werden können. Die erste Bauphase erfüllt die zwingend notwendigen Arbeiten am Rathaus.

Gewerbe

Ich setze mich für einen guten Branchenmix an mittelständigen Unternehmen in Oberursel ein.
Eine Ansiedlung von Unternehmen in Oberursel, die als ersten Ort im Namen Bad Homburg tragen, wird von mir nicht unterstützt.
Gerade der Mittelstand hat eine hohe Identifikation mit dem Ort und ist als attraktiver Arbeitgeber und Steuerzahler für eine Kommune wichtig.

Hierfür ist eine Bereitstellung von Infrastruktur zur Steigerung der Attraktivität des Gewerbestandortes Oberursel notwendig.

Digitaliserung

Die Kommunalverwaltung ist entsprechend des Onlinezugangsgesetzes des Bundes auf dem Weg zur Digitaliserung aufgebrochen.

Das Onlinezugangsgesetz spricht jedoch nur davon, dass die Bürger die Möglichkeit haben müssen, einen Antrag auch digital beantragen zu können. Ob dann die weitere Bearbeitung wieder analog passiert, ist dabei nicht wesentlich.

Ich stehe dafür, dass die Verwaltung ihre gesamten Prozesse hinterfragt und entsprechend der gesetzlichen Bedingungen in eine gesamte digitale Struktur umwandelt.

Das soll dann über ein Bürgerportal abwickelbar sein.

Konkrete Beispiele - Hier war ich vor Ort

Bürgermeisterkandidat Carsten Trumpp: „Ich will keine Betonburg vor den Toren unserer schönen Stadt“

Der CDU Bürgermeisterkandidat Carsten Trumpp hat sich am Sonntag mit der Bürgerinitiative Heimatboden Frankfurt getroffen, die sich seit langem gegen die sogenannte Josefstadt, die zu beiden Seiten der Autobahn A5 entstehen soll und insgesamt 8.600 neue Wohnungen beherbergen soll.

Die Bürgerinitiative informierte Carsten Trumpp nicht nur über die Aktionen, die in der Vergangenheit auch mit Unterstützung der Oberurseler CDU und weiterer Parteien stattgefunden haben, sondern erläuterte auch gleich, dass in kürze weitere Aktionen geplant sind.

Der Sprecher der BI, Karl-Josef Rühl sagte, „Die BI Feld statt Beton, Heimatboden Frankfurt wird nicht nachlassen in ihren Bemühungen die wertvollen Ackerflächen, Frischluftschneisen und Trinkwassereinzugsgebiete vor der Zerstörung durch die Planungen der Stadt Frankfurt zu bewahren.“ Er kündigte gleichzeig an „Ende Januar werden wir beginnen Mahnwachen im Feldland zu halten und hoffen auf zahlreiche Unterstützung.“

Carsten Trumpp zeigte sich beeindruckt von den vielfältigen Aktionen: „Ich finde es super mit wie viel Herzblut die Bürgerinitiative und ihre Mitstreiter sich hier einsetzen. Die Bürgerinitiative und alle die gegen eine Bebauung nordwestlich der Autobahn sind, und auch die geplante Dichte der Bebauung auf der anderen Seite der Autobahn für übertrieben halten, können sich sicher sein, dass ich an ihrer Seite gegen das Vorhaben kämpfen werde.“ so Trumpp. „Unter Führung der CDU haben wir in den regionalen Gremien viel Erreicht und „Als Bürgermeister werde mich dafür einsetzen, dass wir eine breite Mehrheit in den regionalen Gremien gegen dieses Vorhaben organisieren.“

"Wir sind sehr froh, dass wir auch unsere Bundestagsabgeordneten Markus Koob und Norbert Altenkamp sowie unseren Landtagsabgeordneten Jürgen Banzer an unserer Seite haben bei unserem Kampf gegen die Josefstadt. Insbesondere Jürgen Banzer konnte durch seinen Einsatz in der Regionalversammlung hier entscheidend dazu beitragen, dass die Regionalversammlung sich klar gegen eine Bebauung westlich der Autobahn positioniert hat,“ ergänzt der CDU-Fraktionsvorsitzende Jens Uhlig, der Carsten Trumpp bei seinem Besuch begleitete.

"Mike Josef hat am Anfang des Prozesses gesagt er werde den Bürgern der Taunusgemeinden zuhören. Wenn wir sehen, wie er jetzt handelt, dann passt das gut zur Arroganz des Oberbürgermeisters Feldmann. Beide Ignorieren das klare Votum der umliegenden Gemeinden, der Bewohner des Frankfurter Nordens und der Regionalversammlung. Das werden wir so nicht hinnehmen und das spornt uns nur an in unserem Widerstand gegen das Bauvorhaben," so Carsten Trumpp.

Von links: Karl-Josef Rühl, Kathrin Uhlig, Carsten Trumpp, Jens Uhlig, Niklas Sulzbach, Oliver Lüdecke, Florian Bickert

"Wirksamer Lärmschutz und fließender Verkehr sind kein Gegensatz"

Carsten Trumpp fordert intelligentere Verkehrspolitik für Oberursel

Tempo 30 auf (fast) allen Hauptstrassen - sieht so die ganze Oberurseler Verkehrs- und Lärmschutzpolitik aus? CDU-Bürgermeisterkandidat Carsten Trumpp hat in den vergangenen Wochen zu diesem Thema viele persönliche Gespräche geführt und fordert intelligentere Lösungen als ein bloßes Aufstellen von Schildern.

Es gibt viele Bürger, die sich über die von Stadtrat Fink angeordnete Geschwindigkeitsbegrenzung von Tempo 30 auf Hauptverkehrsstrassen aufregen. Das erfuhr CDU-Bürgermeisterkandidat Carsten Trumpp bei seinen Gesprächen in den vergangenen Wochen. Für nicht wenige Menschen sei dies eines der wichtigsten kommunalpolitischen Themen, erfuhr Trumpp. Gerade Handwerker, Unternehmer und Pendler erregen sich über die von Christof Fink verhängten Verkehrsblockaden. "Andererseits", macht Trumpp deutlich, "sind die Lärmbelastungen durch Verkehr in den letzten Jahren ständig gestiegen. Verkehrslärm und Abgase gehen den Menschen an den Hauptstrassen gewaltig auf die Nerven und oft auf die Gesundheit. Deshalb ist die Verminderung oder Vermeidung von Lärm ein wichtiges Ziel für mich."

Eine intelligente Verkehrspolitik müsse dafür sorgen, dass der Verkehr fließt und gleichzeitig die Belastungen der Anwohner auf ein Minium beschränkt werden. Die jetzigen Regelungen erfüllten dieses Ziel nicht. Es werde einseitig darauf gesetzt, den Autoverkehr rund um die Uhr auszubremsen, kritisiert der CDU-Bürgermeisterkandidat. "Es reicht nicht einfach nur Tempo 30 auf allen Hauptverkehrsstrassen anzuordnen!" Verkehrslärm werde ganz besonders in den verkehrsarmen Zeiten als störend empfunden, also in den Abend- und Nachtstunden. Dies seien auch die Uhrzeiten, in denen besonders viele Menschen in ihren Wohnungen seien. Tagsüber hätten dagegen viele Bürger vor allem das Interesse, dass der Verkehr sicher fliesst und nicht stockt.

Trumpp: "Lassen Sie uns neue, intelligentere Wege suchen. Warum nicht wie andernorts Abends und Nachts die Geschwindigkeit auf Tempo 30 begrenzen, tagsüber aber mit Tempo 50 dafür zu sorgen, dass der Verkehr sicher fließt anstatt zu stauen. Und natürlich muss die Einhaltung der Geschwindigkeit auch wirksam und rund um die Uhr kontrolliert werden. Sonst sind die ganzen neuen Schilder ihr Geld nicht wert." Auch über zeitweise LKW-Verbote in den Nachtstunden auf Hauptstrassen müsse man reden. Immer wieder sind gerade in den Nachtstunden LKWs unterwegs, die nur durch die Stadt durchfahren. Es gibt Möglichkeiten diese Fahrten auf Autobahnen und Umgehungsstrassen zu verdrängen.

Mittelfristig führe aber an der Anbindung der Nassauer Strasse an die Weingärtenumgehung kein Weg vorbei. "Alle Massnahmen, über die wir diskutieren sind oft nur Ersatzlösungen. Es hilft auf Dauer nur, den Durchgangsverkehr aus der Innenstadt zu verdrängen. Dafür brauchen wir diese Anbindung. Gutachten belegen dies seit vielen, vielen Jahren. Hinzu kommt, dass auch die Anwohner in der Nassauer Straße dann besseren Lärmschutz bekommen werden. Es wird Zeit, dass jetzt gehandelt wird. Für mich wäre das Chefsache." kündigt Trumpp an.

CDU-Bürgermeisterkandidat Carsten Trumpp: „Die Landwirtschaft in Oberursel bewahren“

CDU-Bürgermeisterkandidat Carsten Trumpp traf sich mit Landwirt Oliver Lüdecke und Vertretern des Ortsverbades CDU-Bommersheim zu einem Informationsaustausch.
Lüdecke informierte über die Situation von landwirtschaftlichen Betrieben und die Sorgen der Landwirtschaft in unserer Region und bundesweit. Zum einen berichtet er, dass ca. 60 ha landwirtschaftliche Fläche (das entspricht 84 Fußballfeldern) täglich der Wohnbebauung und der Infrastruktur in Deutschland zum Opfer fielen.

Auch hadere die Landwirtschaft mit deraus Ihrer Sicht fehlerhaften Bestimmung der Nitratwerte im Grundwasser. Viele Messstellen seien schon über 45 Jahre alt und auf Grund mangelnder Wartung und unzureichender Prüfung der Messstellen nicht mehr geeignet. Oberursel habe jedoch gute Nitratwerte. Diese seien im Waldgebiet höher als auf der landwirtschaftlichen Fläche.

Zu schaffen mache den Landwirten auch diePreispolitik des Lebensmitteleinzelhandels. Diese drückten die Preise so stark, dass die regionale Landwirtschaft nicht mehr gegen internationale Anbieter standhalten könne. Deutschland habe die höchsten Anforderungen an die Herstellung von Lebensmitteln und könne daher kostenmäßig mit anderen Ländern nicht mithalten.
Die Landwirte produzierten täglich Lebensmittel für die Bürger, die sich jedoch immer öfter über die mit der Landwirtschaft einhergehenden Beeinträchtigungen beschwerten.So weiche man Traktoren auf engen Feldwegen immer weniger aus oderäußere sich aggressivwegen verschmutzter Feld- und Landwirtschaftswege. Hier seieine fehlende Wertschätzungimmer mehr spürbar.

Carsten Trumpp erläutert: „Gerade in der Pandemie haben wir gesehen, wie wichtig es ist, bei geschlossenen Grenzen nicht von anderen Ländern in zentralen Punkten abhängig zu sein. Dies betrifft nicht nur die Herstellung von Produkten im Gesundheitswesen, sondern auch die Sicherstellung der Produktion von Grundnahrungsmitteln vor Ort. Ich bin froh, dass wir in Oberursel noch sehr gutes Ackerland haben und die Trockenheit der letzten Jahre nur zu im Vergleich geringeren Einbußen geführt hat. Ich stehe zur Landwirtschaft in Oberursel und versuche die wertvollen Flächen für die Betriebe zu erhalten.“

Carsten Trumpp will eingegangene Alleebäume nachpflanzen

Schade findet es CDU-Bürgermeisterkandidat Carsten Trumpp, dass von den zum Hessentag erst vor 10 Jahren neu gepflanzten 50 weißblühenden Rosskastanien leider schon einige Bäume eingegangen sind. Er setzt sich dafür ein, dass diese Bäume möglichst rasch nachgepflanzt werden. Trumpp: „ Je länger mit der Nachpflanzung gewartet wird, desto größer ist der Unterschied zwischen alten und jungen Bäumen und desto länger dauert es bis sich die Unterschiede angleichen“. Zur Vorgeschichte: Drei Trockensommer hintereinander haben den Bäumen arg zugesetzt. Bereits im Herbst 2019 hatte die CDU/SPD Koalition einen Antrag zur Rettung der Alleebäume gestellt. Daraufhin wurde vom BSO im Frühsommer diesen Jahrestestweise 10 Wassersäcke für einen kleinen Teil der Bäume beschafft. Immerhin, am Ende des Sommers zeigte sich, dass die bewässerten Bäume wesentlich besser dastanden als die Bäume ohne Wassersäcke. Nach den positiven Erfahrungen mit den Wassersäcken hatte der BSO im Spätsommer für alle fast alle Alleebäume die Säcke beschafft und sie kamen noch im September zum Einsatz. Für die nächsten Jahre gibt es mit der Bewässerung nun gute Chancen, dass auch nachgepflanzte Bäume wieder gut anwachsen. Carsten Trumpp: „Die Allee ist unsere gut Stubb, eine Visitenkarte von Oberursel und beliebt bei jung und alt. Wir sollten alle Mühe darauf verwenden, dass diese grüne Lunge in der Stadt gut gepflegt wird und die Bürger noch viele Jahrzehnte erfreut und zur Entspannung einlädt.“